Das Plus der Podologie

Die 'med.' Fußpflege gibt es seit 1982. Im Jahr 2001 wurde sie in den anerkannten Heilberuf des Podologen umgewandelt. Seitdem unterscheidet man den Fußpfleger vom Podologen.

Die Ausbildung des Podologen dauert 3 Jahre in Teilzeit und endet mit einer staatlich anerkannten Prüfung. Podologen dürfen aufgrund besserer Fachkenntnisse einen Fußstatus erstellen.

Neben den Fachkenntnissen des Podologen sind an die podologischen Praxis auch gesetzliche Hygieneanforderungen geknüpft. Um einen Standart zu garantieren, werden diese vom Gesundheitsamt kontrolliert.

In das Behandlungsfeld gehören Diabetiker, Rheumapatienten, Patienten mit Blutgerinnungsstörungen, Patienten mit einer peripheren Verschlusskrankheit oder Patienten mit leichten bis schweren Beschwerden der Füße.

Eine fachgerechte Behandlung und Versorgung, dient nicht nur der besseren Heilung, sondern verhindert oder verlangsamt auch eine Ausbreitung der Schäden am Fuß.

Als Podologen unterstützen wir die Arbeit des Diabetologen, Dermatologen und Orthopäden und kooperieren mit den entsprechenden Ärzten sowie Orthopädieschuhmachern und Physiotherapeuten.

Fußpfleger dürfen sich nicht mehr als 'med. Fußpfleger' bezeichnen - dies ist nur den Podologen vorbehalten.

Die Ausbildung des Fußpflegers dauert nur wenige Wochen und setzt geringe gesetzliche Anforderungen voraus. Die Arbeit dient pflegerischer und dekorativen Maßnahmen am ausschließlich gesunden Fuß.

Krankhafte Veränderungen der Füße dürfen nur vom Arzt oder Podologen behandelt werden.

Eine ausführliche Beschreibung und Gesetzesauszüge finden Sie im Internet unter Podologengesetz (PodG).